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Wahlperiode 12, Band VI/2, Seiten 1048 und 1049
 

Axel Noack

Die Phasen der Kirchenpolitik der SED und die sich
darauf beziehenden Grundlagenbeschlüsse der Partei-
und Staatsführung in der Zeit von 1972 bis 1989

 

1. Einleitung und Programm
1.1. Oben Cocktail unten Magenbitter?
1.2. Wie grundlegend waren „Grundlagenbeschlüsse“?
1.2.1. „Weitreichende Beschlüsse“ und ihre „vollinhaltliche Verwirkli-
chung“: Die Parteisprache
1.2.2. „Die Ausführungen des Genossen H. sind in den Mittelpunkt zu
stellen“
1.2.3. „Unser Kurs ist gut und richtig“
2. Quellenlage und Forschungsstand
2.1. Die Archive und ihre Benutzer
2.2. Strukturen kirchenpolitischen Handelns
2.2.1. Der Einfluß der Staatssicherheit auf die Kirchenpolitik
2.2.2. Die „Linie“ der Partei
2.2.3. Der Staatsapparat
2.2.4. Nationale Front und Massenorganisationen
2.3. Papierflut und Dokumentenscheu
2.4. Schlüsselbegriff „Arbeitsebene“
2.5. Kirchenpolitik außerhalb der Tagesordnung
2.6. Das „Öffentliche Tabu“ – ein DDR-Spezifikum
2.7. Kirchenpolitik konkret: Das „Sonderbauprogramm“
2.8. Ordentliche“ und „Außerordentliche“ Kirchenpolitik
2.9. „Gesprächsführung“ – eine hauptsächliche Methode der Kirchen-
politik
2.10. Kirchenpolitik an der Basis
2.10.1. Kenntnisstand der Mitarbeiter und vorhandenes Arbeitsmaterial
2.10.2. Aufgaben des Mitarbeiters für Kirchenfragen:
2.10.2.1. Die zweimonatliche schriftliche Berichterstattung nach einem
vorgegebenen „Rahmenplan“
2.10.2.2. Berichte zu verschiedenen Anlässen
2.10.2.3 Einschätzungen von kirchlichen Mitarbeitern und Synodalen
2.10.2.4. Erarbeitung von Konzeptionen für die „Gesprächsführung“
2.10.2.5. „Betreuungsarbeit“ für kirchliche Mitarbeiter
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Die Phasen der Kirchenpolitik der SED
2.10.2.6. Mitarbeit in der „Kreiskoordinierungsgruppe Kirchenfragen“
2.10.2.7. Bereitschaftsdienst und operative Einsätze
2.10.2.8. „Konspiratives“
3. Phasen der gesellschaftlichen Entwicklung der DDR und der
SED-Kirchenpolitik
3.1. Das Spektrum der Bewertungen der SED-Kirchenpolitik
3.2. Das gesellschaftliche und politische Umfeld der Kirchenpolitik
3.2.1. Der weltpolitische Aspekt
3.2.1.1. Die Ost-West-Entspannung (1971–1975)
3.2.1.2. Rüstung und Nachrüstung (1976–1985)
3.2.1.3. Neues Denken und Handeln (1985–1989)
3.2.2. Phasen der gesellschaftlichen Entwicklung der DDR
3.2.2.1. Friedliche Koexistenz und Klassenkampf (1971-1976)
3.2.2.2. Deutsch-Deutsches im Kalten Krieg (1976-1985)
3.2.2.3. Ideologieverlust und Basisdruck (1985-1989)
3.3. Phasen der Kirchenpolitik der SED
3.3.1. Ausgangslage am Beginn der „Honecker-Zeit“
3.3.2. Freundliche Sterbehilfe (1971–1977)
3.3.3. Man trägt wieder Religion (1978–1985)
3.3.4. Die Kupplung kracht und zieht nicht mehr mit (1986–1989)
Zusammenfassung
Anhang:
Übersicht über wichtige Daten der (zentralen) SED-Kirchenpolitik
Übersicht über die herangezogenen Beschlüsse des Politbüros des ZK der
SED
Übersicht über die Strukturen des kirchenpolitischen Handelns
Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen

 

1. Einleitung und Programm

Der abgesteckte Zeitrahmen ist nahezu identisch mit der Amtszeit Erich
Honeckers als Parteichef der SED (1971–1989). Es geht also um das
Spezifische der Kirchenpolitik der SED in der „Honecker-Zeit“.
Dabei setzt die Themenstellung voraus, daß sich grundsätzlich, mindestens
aber für diesen Zeitabschnitt, verschiedene Phasen der Kirchenpolitik der
SED aufzeigen und sich auf diese Phasen beziehende „Grundlagenbeschlüsse“
nachweisen lassen.

„Grundlagenbeschlüsse“ werden – entsprechend dem hierarchisch gegliederten
Partei- und Staatswesen der DDR – vornehmlich in den oberen Leitungsgre-
mien zu suchen und zu lokalisieren sein.