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Wahlperiode 13, Band VII, Seiten 856 und 857
856
Wolfgang Kursior

Staats- und heimatpolitische Bildungsstätte Der Heiligenhof, Bad Kissingen

Interesse bei Schülern und Lehrern wird erheblich, bei Erwachsenen leicht ab-
nehmen, wachsendes Interesse an Geschichte und Kultur der neuen Bundes-
länder im Westen.
Teilnehmer aus neuen Bundesländern großer Bedarf an Ost-West-Begegnun-
gen.
Thematik „Aufarbeitung DDR-Vergangenheit“ immer weniger Interesse.


Wilhelm-Külz-Stiftung, Dresden

Weiter vorrangig solche Themen, deren Aufarbeitung bisher nicht oder nur un-
zureichend ist, vor allem folgenden Komplexe:

  • Ausländerpolitik in der DDR,
  • Rechtsextremismus in der DDR.
  • Stand der Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit,
  • Geschichte des Uranbergbaus in der DDR und seine Hinterlassenschaften,
  • Aufrechte Liberale aus Sachsen – ihr Leben und Wirken während der DDR-
    Diktatur,
  • DDR-Unrecht – Ausgangspunkt für Wirtschaftskriminalität heute u. a.
 

Ulrich Mählert

Analyse der zur Zeit in Bearbeitung befindlichen und
der bereits abgeschlossenen Forschungsarbeiten zur
DDR-Geschichte1

 

1. Einleitung
2. Die DDR-Forschung in den neunziger Jahren
2.1. Die Bearbeiterinnen und Bearbeiter
2.2. Welche Phasen der DDR-Geschichte stehen im Mittelpunkt der For-
schung
2.3. Inhaltliche Schwerpunkte der gegenwärtigen DDR-Forschung
2.4. Offene Forschungsfragen an die DDR-Geschichte
2.5. Zum Stellenwert der Archive und des Forschungsstandes für die Auf-
arbeitung der DDR-Geschichte
2.6. Institutionelle Anbindung der DDR-Forschung
2.7. Veröffentlichungsmöglichkeiten der DDR-Forschung
2.8. Die DDR-Forschung außerhalb Deutschlands
2.9. Finanzierung der DDR-Forschung
2.10. Über den Zusammenhang wissenschaftlicher und politisch-morali-
scher Aufarbeitung der DDR-Geschichte
3. Empfehlungen
Zusammenfassung

 

1. Einleitung

Nach dem Zusammenbruch des SED-Regimes im Herbst 1989 hat sich die
bald darauf gesamtdeutsche Wissenschaftslandschaft grundlegend gewandelt.
Die Neuordnung betraf insbesondere zeithistorisch und sozialwissenschaftlich
orientierte Forschungsstätten, die sich in beiden deutschen Staaten mit Ver-
gangenheit und Gegenwart der DDR befaßt hatten. Anfang der neunziger Jahre
wurden – im Osten wie im Westen Deutschlands – zahlreiche Einrichtungen
abgewickelt. Andererseits bescherten das öffentliche Interesse an der jüngsten
Vergangenheit und die uneingeschränkte Öffnung der Archive in Ostdeutsch-
land der DDR-Forschung einen ungeahnten Aufschwung. Vor allem in den
neuen Bundesländern etablierten sich neue Strukturen. Die Vielzahl der in den

 

  1. Die Arbeit wurde im November 1997 abgeschlossen.