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Angezeigte SeitenWahlperiode 12, Band I, Seiten 778 und 779 (wp12b1_0803)
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Wahlperiode 12, Band I, Seiten 778 und 779
778
Enquete-Kommission
Benutzeranträge sind zu richten an:
  Generaloberst Anatolij N. Klejmenow, stellvertr. Chef des russischen Generalstabs
 
2.6.1 Militärarchiv in Podolsk:
Anschrift: uliza Kirowa, 74
142 117 g. Podolsk (Moskowskaja oblast)
Ansprechpartner: Oberst Nikolaj P. Briljow, Leiter
Oberstleutnant Tschuwaschin, stellvertr. Leiter
Bestände u. a.:
  • deutsche Wehrmachtsakten
  • Akten der sowjetischen und russischen Streitkräfte ab 1941 (ohne Marine/Luftwaffe)
  • Akten der Politischen Hauptverwaltung der Roten Armee
 
2.6.2 Russisches Staatliches Militärarchiv
Anschrift: uliza Admirala Makarowa, 29
125 884, Moskau
Telefon: 00 70 95/1 59 80 91
Ansprechpartner: Viktor F. Saporoschtschenko, Direktor
Bestände u. a.:
  • Militärakten der Zeit von 1917 bis 1941
 
2.7 Memorial
Anschrift: ul. Profsojusnaja, 80
117 393, Moskau
Fax: 00 70 95/9 73 20 94
Telefon: 00 70 95/2 09 78 83
2 09 78 83
Ansprechpartner: Nikita Ochotin, Vorsitzender
Nikita V. Petrow, Mitarbeiter
779
Antrag Fraktionen CDU/CSU, SPD, F.D.P., Gr. BÜ90/GR

Entschließungsantrag

der Abgeordneten Hartmut Koschyk, Rainer Eppelmann, Hartmut Büttner
(Schönebeck), Maria Michalk, Dr. Dorothee Wilms, Dr. Roswitha Wisniewski,
Dr. Günther Müller, Dr. Wolfgang Schäuble, Michael Glos, weiterer Abge-
ordneter und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten Markus
Meckel, Stephan Hilsberg, Margot von Renesse, Dr. Hartmut Soell, Gert
Weisskirchen (Wiesloch), Hans-Ulrich Klose und der Fraktion der SPD so-
wie der Abgeordneten Dirk Hansen, Dr. Jürgen Schmieder, Dr. Karlheinz
Guttmacher, Wolfgang Lüder, Dr. Hermann Otto Solms und der Fraktion der
F.D.P. sowie der Abgeordneten Gerd Poppe, Werner Schulz (Berlin) und der
Gruppe Bündnis 90/DIE GRÜNEN

zum Bericht der Enquete-Kommission „Aufarbeitung
von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in
Deutschland“ – Drucksache 12/7820 –

 

Der Bundestag wolle beschließen:

I. Gesamtbewertung

Der Deutsche Bundestag nimmt den Abschlußbericht der Enquete-Kommission
„Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutsch-
land“ mit Zustimmung zur Kenntnis. Er würdigt die Leistung der Enquete-
Kommission, die ein umfangreiches Arbeitsprogramm in 27 Monaten bewäl-
tigt und ihren abschließenden Bericht rechtzeitig zur Aussprache im Deutschen
Bundestag am geschichtsträchtigen 17. Juni fertiggestellt hat.

Der Deutsche Bundestag hat mit der Einsetzung dieser Enquete-Kommission
am 12. März 1992 ein politisches Zeichen gesetzt. Er hat deutlich gemacht und
unterstreicht dies auch heute, daß die Aufarbeitung von Geschichte und Folgen
der SED-Diktatur in Deutschland nicht nur ein Anliegen der Wissenschaft und
ein Thema der publizistischen Diskussion, sondern ein bedeutsamer politischer
Beitrag zur inneren Einheit Deutschlands ist. Die Erarbeitung einer historisch
fundierten Beurteilung von Ursachen und Strukturen der zweiten Diktatur in
Deutschland gehört nicht nur zur Bewältigung der Folgen der SED-Herrschaft
und der Teilung Deutschlands, sondern ist zugleich eine grundlegende ständige
Aufgabe bei dem Bemühen um die Weiterentwicklung der demokratischen
politischen Kultur im wiedervereinten Deutschland.