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Wahlperiode 12, Band VI/2, Seiten 874 und 875
Inhaltsübersicht
Axel Noack: „Die Phasen der Kirchenpolitik der SED und die sich
darauf beziehenden Grundlagenbeschlüsse der Partei- und Staatsführung
in der Zeit von 1972 bis 1989“
Quellenlage und Forschungsstand: Archive und ihre Benutzer – Struk-
turen kirchenpolitischen Handelns – Papierflut und Dokumentenscheu –
Schlüsselbegriff „Arbeitsebene“ – Kirchenpolitik außerhalb der Tages-
ordnung – Öffentliche Tabus – Das Sonderbauprogramm – „Ordent-
liche“ und „Außerordentliche“ Kirchenpolitik – „Gesprächsführung“ –
Kirchenpolitik an der Basis – Phasen der gesellschaftlichen Entwicklung
der DDR und Kirchenpolitik
1048
Josef Pilvousek: „Innenansichten. Von der ’Flüchtlingskirche’ zur ’ka-
tholischen Kirche in der DDR’“
Flucht oder Bleiben? Ein traditionelles Problem der DDR-Katholiken –
Jurisdiktionsverhältnisse und kirchliche Strukturen – Theologische Kon-
zepte und ihre Auswirkungen auf die Pastoral in atheistischer Umgebung
1134
Richard Schröder unter Mitarbeit von Johannes Zachhuber, Karsten
Laudien, Christian Raschke: „Der Versuch einer eigenständigen Stand-
ortbestimmung der evangelischen Kirchen in der DDR am Beispiel der
’Kirche im Sozialismus’“
Otto Dibelius und der „Obrigkeitsstaat“ – Christsein in der DDR/
Versuche einer Standortfindung in den fünfziger und sechziger Jahren –
Standortbestimmungen innerhalb des „Bundes der Evangelischen Kir-
chen in der DDR“ 1969–1989 – Dokumente
1164
Christof Ziemer: „Der konziliare Prozeß in den Farben der DDR. Die
politische Einordnung und Bedeutung der Ökumenischen Versammlung
der Christen und Kirchen in der DDR für Gerechtigkeit, Frieden und
Bewahrung der Schöpfung“
Das „Bild“ der Ökumenischen Versammlung als Ausgangspunkt: Chro-
nik – Weg – Ergebnisse – Die Wende – Die Ökumenische Versammlung
in staatlicher Sicht – Zwei Briefe – Dokumente
1430
Vortrag in nichtöffentlicher Sitzung
8. Sitzung
Martin-Michael Passauer
„Die evangelischen Kirchen in der DDR. Einführende Bemerkungen“
1635
 

Ulrich von Hehl/Wolfgang Tischner

Die katholische Kirche in der SBZ/DDR 1945–1989

 

I. Forschungsstand
II. Kirchenpolitische und sozialstrukturelle Voraussetzungen
III. Die Grundlegung des Kirche-Staat-Verhältnisses in den Jahren 1945– 1947/48
IV. Die Konfrontation 1947/48–1950
V. Kirchenkampf in der Amtszeit von Bischof Weskamm (1951–1956)
VI. Die Rückkehr zu aktiver Kirchenpolitik gegen den Kommunismus: Julius Kardinal Döpfner (1957–1961)
VII. Anpassung und Resistenz zu Beginn der Ära Bengsch (1961–1964)
VIII. Die Aussöhnung mit Polen und die Verhandlungen um die Neuumschreibung der Diözesangrenzen 1965–1972
IX. Der Kampf um die kirchliche Einheit bis zum Tode Kardinal Bengschs: 1973–1979
X. Überlegungen zur Rolle der katholischen Kirche in den 80er Jahren: Joachim Kardinal Meisner 1980–1989

Abkürzungsverzeichnis
Benutzte Literatur
Zusammenfassung

I. Forschungsstand

Die Geschichte der katholischen Kirche in der DDR ist bislang noch kaum
erforscht, so daß Horst Dähn mit Recht die Forschungslage als „besonders
defizitär“ bezeichnen kann1. Vor 1989 war dieses Forschungsdefizit vor allem
darauf zurückzuführen, daß weder die DDR-Staatsführung noch die katholi-
sche Kirche den für historisches Arbeiten unerläßlichen Quellenzugang ermög-
lichten, daß andererseits aber auch die dezidierte politische Zurückhaltung der
katholischen Kirche in der DDR sowie ihre zahlenmäßig geringere Bedeutung
eine Erforschung ihrer Geschichte weniger reizvoll erscheinen ließ als die der
evangelischen Kirchen.

Trotzdem hat es vor 1989 einzelne Versuche gegeben, wenigstens die anhand
von publizistischen Quellen feststellbaren kirchenpolitischen Entwicklungen

 

  1. DÄHN, Kirchen, S. 835.