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Siegfried Vergin im März 1996. Quelle: Deutscher Bundestag/Foto- und Bildstelle


Siegfried Vergin
, geboren am 17. März 1933 in Chociwel/Polen, gestorben am 5. November 2012 in Mannheim
Funktion: Stellvertretender Vorsitzende und ordentliches Mitglied der Enquete-Kommission 1995–1998

Geboren am 17. März 1933 in Chociwel/Polen (ehemals Freienwalde/Pommern); Fernstudium und Besuch eines pädagogischen Instituts; 1957–1968 Lehrer in Mannheim; 1968–1976 Rektor; 1976–1991 hauptamtlicher Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Baden-Württemberg; 1990–1998 Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG); 1990–1998 Mitglied der SPD-Fraktion des Deutschen Bundestages; gestorben am 5. November 2012 in Mannheim.


Prof. Dr. Hermann Weber im Mai 2001. Quelle: Privat

Prof. Dr. Hermann Weber, geboren am 23. August 1928 in Mannheim, gestorben am 29. Dezember 2014 in Mannheim
Funktion: Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommissionen 1992–1994/1995–1998

Geboren am 23. August 1928 in Mannheim; Lehrerbildungsanstalt; 1945 Eintritt in die KPD; Straßenbahnschaffner; 1947–1949 SED-Parteihochschule „Karl-Marx“; 1954 Ausschluss aus der KPD; seit 1955 Mitglied der SPD; 1964–1968 Studium in Marburg und Mannheim; 1968 Promotion; 1970 Habilitation; seit 1973 Professor; 1975–1993 Ordinarius, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte an der Universität Mannheim; 1981–1993 Leiter des Forschungsschwerpunkts DDR-Geschichte an der Universität Mannheim; 1998–2011 Mitglied im Stiftungsrat des Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur; u.a. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Institutes für Zeitgeschichte München und des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Bonn; Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald/Mittelbau-Dora; Mitglied der Historischen Kommission zu Berlin; gestorben am 29. Dezember 2014 in Mannheim.


Gert Weisskirchen im Februar 2005. Quelle: Deutscher Bundestag/Renate Blanke

Prof. Gert Weisskirchen, geboren am 16. Mai 1944 in Heidelberg
Funktion: Ordentliches Mitglied der Enquete-Kommission 1992–1994

Geboren am 16. Mai 1944 in Heidelberg; Besuch der Höheren Handelsschule; Kaufmannsgehilfenprüfung; Studium der Erziehungswissenschaften, Politikwissenschaft sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte; 1969–1972 Lehrer an der Realschule Eppingen; 1972–1975 wissenschaftlicher Assistent an der PH Heidelberg; 1976–1980 Professor für Sozialpädagogik an der Fachhochschule Wiesbaden; 1976–2009 Mitglied der SPD-Fraktion des Deutschen Bundestages; seit 1983 vielfältige Kontakte zu Dissidenten und Bürgerrechtlern in der ČSSR, DDR, Polen, Ungarn und der Sowjetunion; 1991–1994 Mitglied der Hochschulkommission des Landes Brandenburg; seit 1992 Mitglied des Präsidiums der Helsinki Citizens‘ Assembly (HCA), gegründet von Vaclav Havel.



Gunter Weißgerber, geboren am 24. November 1955 in Mildenau/Erzgebirge
Funktion: Stellvertretendes Mitglied der Enquete-Kommission 1992–1994 (seit September 1992)

Geboren am 24. November 1955 in Mildenau/Erzgebirge; NVA-Dienst an der Grenze und Versetzung in eine Baukompanie; 1978–1982 Studium der Tiefbohrtechnologie an der Bergakademie Freiberg mit Abschluss Bohringenieur; 1982–1990 Betriebsingenieur und Abteilungsleiter „Erkundungsbohrungen“ im Braunkohlenwerk Borna; 1989 Mitglied im Neuen Forum; 1989 Gründungsmitglied Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP) in Leipzig; 1989–1990 SDP-Redner auf den Leipziger Montagsdemonstrationen; März–Oktober 1990 Mitglied der Volkskammer; 1990–2009 Mitglied der SPD-Fraktion des Deutschen Bundestages.


Prof. Dr. Manfred Wilke im Mai 2001. Quelle: Privat

Prof. Dr. Manfred Wilke, geboren am 2. August 1941 in Kassel
Funktion: Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommissionen 1992–1994/1995–1998

Geboren am 2. August 1941 in Kassel; Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann; Studium der Pädagogik, Politische Wissenschaft und Soziologie in Hamburg; seit den 1970er Jahren persönliche Kontakte zu Oppositionellen und Dissidenten aus der DDR und Osteuropa; 1976 Mitbegründer des westdeutschen Schutzkomitees „Freiheit und Sozialismus“; 1976 Promotion; 1976–1980 wissenschaftlicher Assistent an der TU Berlin; 1981 Habilitation; 1985–2006 Professor für Soziologie an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin; 1992 Mitbegründer des Forschungsverbundes SED-Staat an der FU Berlin; 1992–2006 gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Schroeder Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat; seit 1998 Mitglied des Stiftungsrats der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.


Dorothee Wilms im Januar 1978. Quelle: Deutscher Bundestag/Foto- und Bildstelle

Dr. Dorothee Wilms, geboren am 11. Oktober 1929 in Grevenbroich
Funktion: Obfrau der CDU/CSU-Fraktion der Enquete-Kommissionen 1992–1994 (bis Juli 1993)/Ordentliches Mitglied der Enquete-Kommission 1992–1994

Geboren am 11. Oktober 1929 in Grevenbroich; Studium der Volkswirtschaft, Sozialpolitik und Soziologie; 1954–1973 wissenschaftliche Mitarbeiterin für Jugendfragen und Berufsbildung beim Deutschen Industrieinstitut (DI) in Köln; 1956 Promotion; 1976–1994 Mitglied der CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages; 1982–1987 Bundesministerin für Bildung und Wissenschaft; 1987–1991 letzte Bundesministerin für innerdeutsche Beziehungen; 1992–2011 Kuratoriumsvorsitzende der öffentlich-rechtlichen Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Bad Honnef-Rhöndorf.



Prof. Dr. Roswitha Wisniewski, geboren am 23. September 1926 in Słupsk/Polen, gestorben am 3. Dezember 2017 in Bonn
Funktion: Ordentliches Mitglied der Enquete-Kommission 1992–1994 (ab November 1992)/Stellvertretendes Mitglied der Enquete-Kommission 1992–1994 (bis November 1992)

Geboren am 23. September 1926 in Słupsk/Polen (ehemals Stolp/Pommern); Studium der Slawistik und Germanistik; 1953 Promotion; 1960 Habilitation, 1960–1965 Privatdozentin an der FU Berlin; 1965–1967 Professorin an der Universität Kairo; 1967–1994 Professorin für ältere deutsche Sprache und Literatur in Heidelberg; 1976–1994 Mitglied der CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages; 1983–1990 Mitglied im Ausschuss für innerdeutsche Beziehungen; 1991–1994 Vorsitzende des Unterausschusses „Wiedergutmachung des nationalsozialistischen Unrechts“; gestorben am 3. Dezember 2017 in Bonn.



Prof. Dr. Herbert Wolf, geboren am 3. Mai 1925 in Böhlitz-Ehrenberg/Sachsen
Funktion: Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission 1992–1994

Geboren am 3. Mai 1925 in Böhlitz-Ehrenberg/Sachsen; Ausbildung zum Kaufmann; 1946 Eintritt in die SED; Studium der Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften; 1949–1952 wissenschaftlicher Assistent an der Hochschule für Finanzwirtschaft und der KMU Leipzig; 1952 Promotion; 1952–1953 Aspirant in Moskau; 1953–1956 Lehrstuhlinhaber an der Finanzhochschule Berlin; 1956–1960 Professor und Direktor des Instituts für Politische Ökonomie an der KMU Leipzig; 1958–1959 Mitarbeiter in der Wirtschaftskommission beim Politbüro des ZK der SED; 1963–1966 Stellvertretender Direktor des Ökonomischen Forschungsinstituts der Staatlichen Plan Kommission; 1966–1972 Stellvertretende Vorsitzender der Staatlichen Plan Kommission; 1966–1971 Mitglied im „Strategischen Arbeitskreis“ beim Politbüro des ZK der SED; 1972–1990 Professor für Politische Ökonomie  an der Sektion Marxismus Leninismus der Hochschule für Ökonomie »Bruno Leuschner« Berlin; 1990 emeritiert.



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